Leicht angewittert lässt sich das Gestein leicht spalten und hier beginnt das Problem: Hat man den Fund aus dem anstehenden Felsblock herausgeholt und will man ihn vor Ort in handliche Größe formatieren, dann passiert es leicht, dass das Material unkontrolliert reißt und splittert. War das Fossil gerade noch ganz, ist es nun in drei oder vier Teile zerborsten.
Sehr ärgerlich, zumal Funde wie etwa ein Subnebrodites planula in diesen Schichten zwar nicht selten, aufgrund des flachen Gehäuses dafür selten unbeschadet zu bergen sind.
Deshalb bin ich dazu übergegangen, lieber die größeren Blöcke mit dem Fossil abzutransportieren und zu Hause zu flexen, anstatt den Fund vor Ort mit dem Geohammer zu bearbeiten. Dadurch hat man zwar 3-4 Mal mehr an Gewicht im Rucksack zu schleppen, die Freude an einem unversehrten Ammoniten bleibt allerdings ungetrübt – und das ist es doch, was für einen Sammler am Ende zählt, oder?
Text/Fotos: Stephan Hack
